Dozenten
Prof. Rainer Seegers, Solopauker der Berliner Philharmoniker
stammt aus einer Musikerfamilie. Sein Großvater, langjähriger Solotrompeter des Gewandhausorchesters Leipzig, gab ihm das nötige musikalische Rüstzeug für die spätere Karriere als Orchestermusiker. Nach der Übersiedlung der Familie nach Hannover begann Rainer Seegers als Jungstudent der dortigen Musikhochschule seine Ausbildung als Schlagzeuger und Pauker bei Albert Schober. Von 1973 bis 1977 studierte er Schulmusik mit Hauptfach Schlagzeug. Seit seinem 14. Lebensjahr spielte er außerdem aushilfsweise an der Staatsoper Hannover. Sein erstes festes Engagement führte ihn als Solo-Pauker ans Staatstheater Braunschweig, 1979 wechselte er in gleicher Position zum Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester. Daneben war er von 1977 bis 1982 Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters. 1984 kam Rainer Seegers zu den Berliner Philharmonikern - zunächst als ständige Aushilfe, dann 1986 in fester Anstellung als Nachfolger von Solo-Pauker Werner Thärichen. Sein – auch kammermusikalisches – Wirken wird ergänzt durch Lehraufträge und Meisterkurse. Bis 1983 hatte er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Hannover, heute unterrichtet er an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker und als Gastprofessor an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler«. In seiner Freizeit betätigt er sich als Insektenforscher. So hat er an die 100.000 Tag- und Nachtschmetterlinge gesammelt und einige davon beschrieben. Durch seine Hinweise auf akute Gefährdung konnten zwei Gebiete in Deutschland unter Naturschutz gestellt werden.
Christian Ph. Reichart, Kulturmanager
studierte an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Während seines Studiums war er Mitglied im Bundesjugendorchester und RIAS Jugendorchester. Er war Schüler des Komponisten Hans Meyer-Selb und Assistent des Dirigenten Hermann Bäumer. Im Jahr 2003 debütierte Reichart als Dirigent, 2004 als Komponist in der Berliner Philharmonie. 2005 wurden Teile seiner Chor-Rhapsodie op. 8 in Italien erstmals auf geführt.
Reichart war Mitbegründer des Freiburger Kunstvereins Rocaille Projekte e.V., im Rahmen von dessen Veranstaltungen kamen seine Bagatellen op. 3, sein Requiem sowie seine Hesse-Lieder op. 6 zur Aufführung. Er dirigierte Werke von Pergolesi, Vivaldi, Händel, Mozart und anderen. Reichart ist Mitglied des Deutschen Komponistenverbands.
Seit der Spielzeit 04/05 ist er Geschäftsführer des RIAS Jugendorchesters, mit dem er Gastspielreisen in Europa und Asien durchführte. 2008 initiierte er die Führungskräfte-Seminare „Manager dirigieren ein Symphonie-Orchester“, deren große Aufmerksamkeit in der Presse und die entstehenden Kontakte zur Wirtschaft dem Orchester zugute kommen. Reichart hält Vorträge und schreibt Gastbeiträge zum Thema „Führung und Emotion“.
Des Weiteren koordiniert Reichart zwei Konzertreihen der roc – Rundfunk Orchester und Chöre GmbH, Berlins größtem Konzertveranstalter, und ist Manager des Ensembles GERMAN WINDS, das sich aus Solo-Bläsern der führenden deutschen Orchester zusammensetzt.
RIAS Jugendorchester

Spielfreude, Flexibilität und Offenheit zeichnen – neben einem hohen technischen und musikalischen Niveau – das RIAS Jugendorchester besonders aus und werden durch wechselnde Gastdirigenten weiter gefördert.
Das Orchester ist als Partner von Politik und Wirtschaft vielfältig aktiv: unter anderem trat es beim Europa-Fest der Bundesregierung am Brandenburger Tor auf, umrahmte die Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofes und ist seit Jahren Kooperationspartner der Deutschen Lufthansa.
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Pressestimmen
„Nicht weniger sensationell war freilich die Orchesterleistung: das RIAS Jugendorchester musizierte einen Mozart, wie man ihn sich besser kaum wünschen kann.“
Der Neue Merker, Wien
„…umso beeindruckender, wie es den jungen Musikern zwischen 17 und 26 Jahren gelang, für jeden der häufigen Stimmungswechsel eine eigene Farbe zu finden, in jede Facette dieser Musik einzutauchen. Selten erlebt man Musiker mit einer derartig bedingungslosen Hingabe; das war beste Werbung für den Komponisten und sein Werk.“
Kulturradio des rbb
„Die jungen Musiker gaben alles, um die Intensität dieses Satzes mit Klang zu erfüllen. Kein Moment des Erschlaffens bei den Streichern, Klangkunststücke bei den Bläsern. Die Oboen tröteten mit erhobenen Instrumenten in den Saal, die acht Hornisten erhoben sich bei der Schlussfanfare von ihren Plätzen. Das (…) Publikum war hellauf begeistert.“
Lausitzer Rundschau

